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Foto: Daniela Mayr

Lotsendienst für liebestolle Frösche und Kröten

Ein jährlich wiederkehrendes Spektakel in der Natur kündigt sich an: die Frühjahrswanderung zahlreicher Frosch- und Krötenarten. Der Startschuss zur Wanderung fällt, sobald der Boden auftaut und die Temperaturen auch nachts nicht mehr unter etwa 7 Grad Celsius fallen. Bei mild-feuchtem Wetter wandern die heimischen Frösche und Kröten nachts von ihren Überwinterungsquartieren zu dem Laichplatz, wo sie selbst als Kaulquappe das Licht der Welt erblickt haben. Auf ihrem Weg überqueren die Amphibien häufig Straßen, wo sie vielfach zu Hunderten überfahren werden. Aus diesem Grund stellen ehrenamtliche Helfer des Bund Naturschutz (BN) beispielsweise am Stadtrand zum Perlacher Forst demnächst wieder Amphibienschutzzäune („Krötenschutzzäune“) auf. Die grünen Schutzzäune verhindern, dass die Amphibien auf die Straßen gelangen und leiten die Tiere statt dessen in Auffangbehälter. Von hier tragen ehrenamtliche Helfer die Tiere regelmäßig morgens und abends über die Straße.


Helfer gesucht!

Auch dieses Jahr werden noch freiwillige Helfer gesucht, die uns bei den Schutzmaßnahmen für Amphibien unterstützen. Der Zeitpunkt ist wetterabhängig, sobald die Temperaturen auch nachts etwa bei + 7 Grad Celsius bleiben rechnen wir mit dem Beginn der Wanderung. In diesem Jahr hat die Wanderung im Raum München zum Teil schon begonnen.


Stadt München

München-Harlaching / Perlacher Forst:

Gesucht werden für die folgenden Wochen ehrenamtliche Helfer, die bei der Kontrolle der Zäune helfen. In den Straßenabschnitten Münchner-Kindl-Weg und Am-Perlacher-Forst müssen die Tiere regelmäßig über die Straße getragen werden.

Bei Interesse:

Katrin Weißbrodt

Tel.: 645348

undefinedandreas-weissbrodt(at)t-online.de

 



Landkreis München

Gemeinde Aying

Gesucht werden Freiwillige (am besten Ortsansässige) für die Betreuung der Schutzzäune.

Bei Interesse:

Elfriede Fürsicht
Tel.: 08095 / 359
undefinedelfriede.fuersicht(at)web.de


Gemeinde Grasbrunn:

Die Ortsgruppe Grasbrunn sucht Freiwillige, die bei Kontrollgängen, Zaunaufbau  und Zaunabbau helfen. Die täglichen Kontrollgänge finden voraussichtlich bis zum letzten Wochenende (Samstag) im April statt. Danach werden die Schutzzäune wieder abgebaut.

Bei Interesse:

Herr und Frau Walleitner
Tel.: 089 / 46 20 17 70

mobil: 0170 / 586 27 68

 


Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn:

Die Ortsgruppe Höhenkirchen sucht noch starke Männer/ Frauen die beim Schrankenaufbau helfen. Der Aufbau erfolgt bei Dämmerung, Abbau bei Sonnenaufgang. Es wird nur am Wochenende abgebaut, unter der Woche erledigt das der Bauhof.

Bei Interesse:

Alexander Titze

Tel.: 08102 / 998998

undefineda_titze(at)web.de



Gemeinden Ottobrunn-Riemerling, Putzbrunn, Hohenbrunn

Gesucht werden Freiwillige für die Betreuung der/an Schutzzäune(n)!

Bei Interesse:

Daniela Mayr, undefinedKontakt

Simon Strassner, undefinedKontakt


Gemeinde Oberhaching / Straßlach

Gesucht werden Freiwillige für die Beutreuung der Schutzzäune!

Bei Interesse:

Eike Hagenguth

Tel.: 6132564

undefinedeike.hagenguth(at)web.de


Eine dringende Bitte an alle Autofahrer:

Fahren Sie aus Rücksicht auf die ehrenamtlichen Helfer und die Amphibien jetzt in den Morgen- und Abendstunden besonders vorsichtig und bremsbereit. Insbesondere auf waldnah gelegenen Straßen muss mit Amphibien auf den Straßen oder mit Menschen, die zu deren Schutz unterwegs sind, gerechnet werden.

 

 

Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende für den Arten- und Biotopschutz.

Wie? Ganz einfach:

undefinedOnline spenden

 

Oder klassisch per Überweisung an:

Bund Naturschutz, KG München

Bank für Sozialwirtschaft

IBAN DE13 7002 0500 0008 8621 00

BIC: BFSWDE33MUE

Vielen Dank!


Pressemitteilung / Bildmaterial

Unsere aktuelle Pressemeldung zur Amphibienwanderung sowie hochauflösende Bilder zum Download finden Sie im undefinedPressebereich.

Amphibien

Hätten sie gewusst, dass es die Hälfte der in Bayern vorkommenden Amphibienarten in München noch gibt? Immerhin acht verschiedene Arten können in der Stadt noch beobachtet werden. Genießen Sie den Anblick dieser natürlichen Kunstwerke, solange es sie noch gibt.