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Der Burgherr ist zurück

Angenagte Rinde, gefällte kleine Bäume - im Münchner Westen ist der Biber wieder unterwegs. Endlich, sagen wir!

In Pasing und Obermenzing lassen die deutlichen Zeichen keine Zweifel zu - an der Würm im Stadtgebiet siedeln wieder Biber. Gleich zwei Reviere der lange Zeit verschwundenen pelzigen Ur-Bayern hat der BUND Naturschutz dort entdeckt. Wir heißen sie hier herzlich willkommen!


Foto: W. Willner, BN

1966 hatte der BN begonnen, die 1867 in Bayern ausgerotteten Wasserbewohner wieder einzubürgern. Zwischen 1966 und 1985 wurden rund 120 Tiere an verschieden Stellen (u.a. auch in den Isarauen bei Freising) ausgesetzt. Seitdem ist der Biber an vielen Stellen im Freistaat in seine angestammten Lebensräume zurückgekehrt. Im nördlichen Landkreis München gibt es derzeit über 20 Biberreviere. Auch im Würmtal zwischen Gräfelfing und Starnberg leben seit längerem Biber. Bereits vor einigen Jahren hatte der BN ein überfahrenes Jungtier in der Kaflerstraße, nahe des Pasinger Bahnhofs, gefunden.


Foto: Gerhard Schwab, BN

Die zwei Reviere an der Würm sind gut gewählt. Es besteht wenig Konfliktpotenzial mit dem Menschen. Biber sind äußerst gutwillige und scheue Tiere und vor allem abends und nachts aktiv. Deshalb appellieren wir an die Bevölkerung, ihnen nicht nachzustellen und Hunde in Bibernähe zurückzuhalten und anzuleinen, denn Wildtiere dürfen nicht mutwillig beunruhigt werden. Außerdem können sich verteidigende Biber aufdringliche Hunde mit Ihren scharfen Nagezähnen empfindlich verletzen.

 



Meister Bockert stellt sich vor

Foto: W.Willner, BN

Keine zweite Tierart in Bayern leistet so viel für die Artenvielfalt und den Hochwasserschutz wie der Biber - er ist ein Baumeister der Natur, von dem auch wir Menschen profitieren. Grund genug, den pelzigen Wasserbewohner mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen:

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